Lore Bert

1936 geboren am 2. Juli in Gießen, aufgewachsen in Darmstadt. 1953-57 Studium der Malerei, u. a. bei Hans Uhlmann an der Hochschule für Bildende Künste Berlin.

Ab 1982 entstanden Collagen, Bildobjekte, Transparente und Skulpturen mit fernöstlichen Papieren auf verschiedene Papiere, Leinwand und später Holz. Ab 1984 Installationen, Papierräume und Environments. Ab 1994 kamen außerdem Environments mit Neonschrift und Neonröhren hinzu, wenig später bereits in Form ägyptischer Zahlen und Neon-Kugeln, bis hin zu ganzen Lichträumen. Bis 2016 wurden in Europa, Asien, Afrika, Arabien, den Vereinigten Staaten und Mexiko mehr als 125 Räume in öffentlichen Institutionen realisiert.

Konstruktive Formen, Architekturelemente und Zahlen bilden ihr Formen-Vokabular, poetische und philosophische Schriften, logische Zusammenhänge, Eigenschaften, universelle Relationen und das Absolute in seiner poetischen Schönheit den geistigen Inhalt ihrer Arbeit. Über 300 Einzel- und Gruppenausstellungen in mehr als 28 Ländern weltweit sind publiziert in mehr als 40 Monographien. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. Im Jahr 2017 erhielt sie die Medaille der Stadt Lublin als Ehrung ihrer Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt.

Lore Bert lebt und arbeitet in Mainz und Venedig.